Mein neues Buch ist da !

Was lange währt, wird endlich gut.

Wir waren viele Jahre in Kenia  zu Gast und haben viel gesehen und erlebt.

Die Städte: Nairobi - Mombasa - Malindi .

Safaris:

Amboseli - Tsavo Ost und Tsavo West - Masai Mara - Haller Park.

Sansibar per Schiff.

Im Vordergrund standen aber immer die Menschen.

Wespennester

Nun sind die Wespennester aus dem Rollladenkasten heraus.

Als erstes Nest kam ein recht großes zum Vorschein, allerdings zerfiel es sofort in alle Bestandteile. Ich schätze einmal, dass es ungefähr 10 cm hoch war.

Die nächsten waren dann in Abständen an den Wänden  zu sehen. Klar, dass ich sie erst einmal fotografieren wollte. Deshalb geschah der Ausbau recht vorsichtig.

In einem befanden sich noch Eier. Da es heißt, dass Wespen nicht wieder zu ihren alten Nestern zurück kehren, war es für diese Brut wohl sowieso aussichtslos. An dieser Aussage zweifele ich allerdings. Wo unser Haus jetzt steht war früher eine Gartenhütte. In dieser gab es immer wieder Wespennester und an den Dachflächenfenstern bauten sie danach jahrelang munter weiter. Aber abwarten und wenn sie wieder kommen, muss man eben früher eingreifen.

 

Zuerst dachte ich, da die Nester doch unterschiedlich aussahen, dass es wohl mehrere Wespenarten gewesen sein könnten, aber dann habe ich nachgelesen und nun weiß ich, dass es wohl frühere Nestbauten gewesen sein müssen, die aber gescheitert sind.

 

 

 

Silvester

Man sieht, dass man nichts sieht.

Zuerst waren noch einige Raketen zu sehen, aber kurz darauf hüllte der dichte Nebel alles ein.

Das war ein wenig schade, aber gegen die Natur kommt man eben nur selten an.

 

Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes, vor allem gesundes neues Jahr 2016.

Der Wespenstich

So ein Wespenstich kann schnell das Leben beenden.

"Das kann mir nicht passieren" oder "Ich passe schon auf" sollte man niemals sagen. Ich schreibe das jetzt nur als Warnung hier rein, weil ich mit so einem Wespenstich zu tun hatte.

Ich beginne mit vielen "wenn" denn so war es:

Wenn ich mich nicht auf eine Wespe gesetzt hätte, wäre mir nichts passiert.

Wenn nicht zufällig das Telefon auf dem Tisch gelegen hätte, hätte ich Christine nicht anrufen können.

Wenn sie nicht herunter gekommen wäre und sofort den Notarzt angerufen hätte, wäre für mich alles zu spät da gewesen.

Es war ein Anaphylaktischer Schock.

Diese Erfahrung, wünsche ich keinem. Das schnelle Eingreifen des Arztes rettete mir das Leben. Ein paar Minuten später und ich würde hier niemals mehr schreiben können.

Ich kann nur sagen: Dankeschön für die schnelle Hilfe.

Jetzt habe ich noch einmal Geburtstag gehabt.

19.11.15

Wespen

Keiner mag sie, aber sie sind eben auch auf der Welt. Sie genau zu bestimmen traue ich mir nicht zu.  Von daher bleibe ich bei Wespe.

Ich hatte den richtigen Zeitpunkt im Mai verpasst. Sie bauten im Rollladenkasten. Die Wespen entfernen zu lassen war mit einem Ausbau verbunden. Gift wollte ich auch nicht benutzen. So blieben sie eben da. Da wir beide keine Angst vor Wespen haben, konnten wir auch den Balkon nutzen.

Es war immer wieder zu hören, dass die Königin im Oktober das Nest verlässt, aber unsere Mitbewohner haben sich bis jetzt nicht daran gehalten. So langsam wurde selbst ich ungeduldig, denn manchmal kamen sie auch in die Wohnung.

Da eine normale Fliegenklatsche nicht sehr praktisch ist, habe ich mir angewöhnt sie mit ein Tuch einzufangen. Das ging wesentlich schneller.

Auf diesem Foto sieht man einige gestorbenen Wespen. Damit man sie besser erkennen kann, habe ich sie auf ein Blatt Papier gelegt. Es sind nur noch Teile. Alles andere ist verfüttert worden.

Beobachten konnte ich sie sehr schön. So schleppten sie jede Menge Futter mit hinauf in das Schlupfloch. Oft fielen sie einfach herunter, weil es manchmal zu schwer war.

Ich will gleich hinzu fügen, dass sie mich ruhig fotografieren ließen. Scheinbar hatten sie sich an mich gewöhnt. Bis dahin bin ich nie gestochen worden.

Der Zufall wollte es, dass ich direkt eine Wespe beim Zerbeißen einer anderen aufnehmen konnte.

 

 

Das war nicht gerade einfach, denn sie wechselte sehr oft den Platz.

Zum Schluss war wieder eine im Zimmer. Kein Problem, aber diese war ein recht großes Exemplar. Man hörte es richtig, wenn sie gegen die Scheibe flog.

Mit dem Handtuch fing ich sie schließlich, aber dann kam der Schmerz. Sie hatte mich voll in den Finger gestochen. Das Handtuch milderte ja alles ab, aber es tat doch recht weh.

Wenn diese große Wespe die Königin gewesen sein sollte, dann hatte ich einen königlichen Stich abbekommen. Dankbarkeit sieht anders aus oder? Wir haben sie schließlich all die Monate ausgehalten.

13.10.15

Fuchs

Mein Schwiegersohn entdeckte ihn zuerst vom Dachflächen Fenster aus.

Der Fuchs lag im Garten von unserem Gartennachbarn. Zuerst schlief er tief und fest, aber dann hatte er wohl doch die Witterung aufgenommen.

Christine konnte ihn aber doch ausgiebig fotografieren.

Es ist bei uns nicht ungewöhnlich, dass wir einen Fuchs sehen. Mal läuft er am Garten vorbei und manchmal kann man ihn auch in etwas größerer Entfernung auf einer Wiese laufen sehen.

Natürlich muss man alles, was man im Garten so ernten kann, gut waschen. Aber das ist ja kein Problem.

Sicherlich war der Fuchs sehr müde, wie man auf dem nächsten Bild gut sehen kann.

So wie man sieht, sieht sein Gebiss ganz sauber aus.

Er blieb noch eine Weile und dann verschwand er wieder.

Christine sah ihn dann noch einmal, als er direkt durch unseren Garten lief.

Hummel

Völlig erschöpft landete diese Hummel genau vor mir. Ehrlich gesagt habe ich so viel Blütenstaub noch nie an einem Insekt hängen sehen. Man kann kaum erkennen, zu welcher Art sie gehört. Ich vermute, dass es eine Erdhummel ist.

Diese Hummel Art kommt bei uns sehr häufig vor. Bis zu 600 Hummeln können zu einem Nest gehören.

Wie der Name schon sagt, nisten sie vorwiegend in der Erde. Das hat mich früher, als ich anfing mich für Insekten zu interessieren, ganz schön auf Trab gehalten. Dachte ich sie sei ein gutes Motiv, flog sie weg und verschwand in irgend einem Erdloch. Freilich, sie kam immer irgendwo wieder heraus, falls es die gleiche war, aber immer ein Stück von mir entfernt.

Die Hummeln gehören in die Gattung Bombus. Davon gibt es über 30 Arten, die oft nur schwer voneinander zu unterscheiden sind. Klar, wenn sie so viel Blütenstaub an sich haben wie diese. Nein, das ist jetzt nur ein Scherz. Ich habe gelesen, dass man diese Unterscheidung oft nur mikroskopisch heraus findet.

 Mit sehr viel Geschick fing diese Hummel an, sich von dem Blütenstaub zu befreien. Selbst einen Kopfstand probierte sie und nach einer doch recht langen Zeit, konnte sie wieder weg fliegen. Von mir ließ sie sich auf jeden Fall nicht stören.

Bremse

Bei uns gibt es auch unangenehme Zeitgenossen. Allerdings ist diese Bremse auch sehr interessant gemustert.

Sie lebt überwiegend bei Pferden und Rindern. Ziemlich weit entfernt von uns gibt es Weiden. Deshalb verirrt sich eben hin und wieder auch einmal eine Bremse.

So lange sie nur an der Hauswand sitzt, ist das ja nicht weiter schlimm. Ihre Stiche tun allerdings sehr weh. Sie saugen mit ihren Mandibeln das Blut heraus. Ihr Brummen kündigt sie an und so kann man ihr dann doch recht schnell aus dem Weg gehen oder sie verjagen.

Diese saß nur da und putzte sich ausgiebig.

17.07.15

Hirschkäfer

Was ein großer Käfer!

Ein Balkenschröter? Nein, da stimmt die Größe nicht. Aber in die Familie der Schröter gehört er auf jeden Fall. So waren meine Gedanken.

Da liegt es ziemlich nahe, dass ich sofort einen Zollstock holte, denn da er fast stand konnte ich sehr gut messen.

Na ja, gut messen ist so eine Sache, weil man dabei ja nur mit einer Hand fotografieren kann. Wie man sehen kann, habe ich es aber geschafft.

Etwas ungenau sieht es ja schon aus, aber 40mm sind es auf jeden Fall.

Er rührte sich nicht vom Fleck. Ab und zu sah er zu mir, aber offensichtlich machte es ihm nichts aus.

Es handelt sich bei diesem Käfer um einen Hirschkäfer. Einen weiblichen. Wie immer in der Natur, sieht "sie" nicht so schön aus wie der männliche Hirschkäfer.

Wenn man weiß, dass die Entwicklung einer Larve 5 Jahre dauert, dann freut man sich besonders, wenn man ihn sieht.

Ich ließ in Ruhe, aber nach einer Weile sah ich noch einmal nach, ob er noch auf dem Holz saß. Natürlich nicht, sondern er krabbelte an der Wand entlang. Er fiel hinunter, krabbelte wieder hoch und fiel wieder.

Auf dem Schlauch ging es dann besser voran. Allerdings sah ich, dass an seinen Füßen ziemlich viele Spinnweben hingen. Kein Wunder, dass er keine Halt an der Wand gefunden hatte. Mit klebrigen Füßen geht das eben nur schlecht.

Als er wieder einmal auf dem Rücken lag, konnte ich es noch deutlicher sehen. Da lag es nahe, ihn von diesen Spinnweben zu befreien. Zuerst probierte ich es mit den Fingern. Als ich zu nahe an seine Oberkiefer kam, zwickte er zu. Aha, ganz schon heftig im Verhältnis zu anderen Käfern, aber auch kein Problem. Mit einem Blattstängel ging es besser. Alles sauber und so half ich ihm wieder auf die Füße.

13.07.15

 

Roesels Beißschrecke

"Bring Deinen Foto mit" sagte Christine.

Was war denn das? An einer Türklinke war gerade eine Roesels Beißschrecke geschlüpft! Einige Zeit davor war sie schon zu sehen gewesen, aber sie konnte nicht entfernt werden. Bei uns ist das ja kein Problem, dann wollte sie eben da zur Welt kommen.

Was ich nicht wusste ist, dass sie ihre Exuvie einfach auffressen würde.

Langsam krabbelte sie nach oben. Schade, ich bin mit dem Foto nicht so richtig an sie heran gekommen. Die Türklinke war halt im Weg.

Die Röesels Beißschrecke gehört zu den Langfühlerschrecken. Sie kann grün oder braun sein. Diese hat wohl eher den Braunton abbekommen. Sie ist jedes Jahr bei uns zu sehen. Von Juli bis Oktober.