Grüne Huschspinne

Und "Husch" ist sie weg, könnte man ja sagen, aber diese weibliche Huschspinne hatte es nicht so eilig.

Ich hatte mich mit dem Unkraut beschäftigt und wollte gerade eine Pause einlegen, als mein Blick auf die Mauer zum Nachbarn fiel. Klasse, und wo war mein Foto? Natürlich in der Wohnung und ehrlich gesagt dachte ich nicht, dass  diese Spinne noch zu sehen sei. War sie aber. Wahrscheinlich hatte ich sie sehr erschreckt und so musste sie sich erst davon erholen.

Sie ließ sich fotografieren, krabbelte auch ein wenig zur Seite, aber eilig hatte sie es auf jeden Fall nicht.

Irgendwann war sie aber wieder weg.

Da ich so eine Spinnenart noch nie in der Natur gesehen hatte, musste ich mein schlaues Buch heraus holen. Es ist von NABU empfohlen. Der Titel lautet: Welche Spinne ist das? Von Martin Baehr/Heiko Bellmann.

Dort habe ich auch gelesen, dass diese hier ein Weibchen ist, denn das Männchen hat einen leuchtend roten Mittelstreifen. In der Natur sind die Männchen eben schöner.

Die Grüne Huschspinne gehört zu den Riesenkrabbenspinnen und ist eine Echte Webspinne. Schade, ihr gewebtes Nest habe ich nicht gesehen. Ich hoffe, ich sehe irgendwann noch einmal.

Rabenkrähe

Die Rabenkrähe denkt entsetzt:

Das Vogelhaus ist ja besetzt.

Ein kurzer Ruf und es ist leer,

Das war ja wieder gar nicht schwer.

Doch dieser Foto in der Nähe,

ist nichts für eine Rabenkrähe.

Drum flieg ich weg und komme dann, wenn keiner mich mehr sehen kann.

Ja, so könnte sie gedacht haben, aber da kannte sie mich schlecht. Ich hatte sie schon seit Tagen beobachtet und wollte einfach nur beweisen, dass eine Rabenkrähe auch die Vogelhäuser besucht.

Jeden morgen so zwischen 6 und 7 Uhr kommt sie angeflogen. Dabei sitzt sie erst auf der gegenüber stehenden Esche, fliegt vorbei am Vogelhaus, schlägt einen Bogen und landet erst einmal auf dem Zaun.

Falls sie mich entdeckt, fliegt sie sofort wieder weg, aber man kann auf sie warten, denn das Futter mag sie scheinbar.

Ich stelle mich deshalb weit weg vom Fenster, den Foto schon eingestellt und warte auf sie. Mühsam, aber es macht ja auch Spaß. So konnte ich sie dann doch fotografieren.

Zuerst dachte ich, bei uns würden Kolkraben wohnen, aber nachdem ich die Vogelstimmen verglichen hatte, habe ich die Rabenkrähe erkannt. Diese Rufe hören wir täglich, so dass das schnell klar war. Diese sind kleiner als der Kolkrabe, aber das kann man so ja nicht feststellen. Allerdings hat die  Rabenkrähe einen völlig schwarze Schnabel. Ja, aber das kann man sonst ja auch nicht richtig sehen. Dazu muss sie eben doch erst am Vogelhaus landen.

Wenn ich jetzt noch schreibe, dass sie neulich am Meisenknödel hing, dann ist das sicher auch unglaublich, aber es stimmt tatsächlich. Na ja, hing ist vielleicht das falsche Wort. Sie stand auf einem Ast und gelangte von oben  an den Futterball. Wer diese Konstruktion kennt der weiß, dass die Stäbe an bestimmten Stellen etwas mehr auseinander gehen.

 

 

Pfauenfliege

Endlich habe ich ihren Namen gefunden und zwar bei:

www.naturspaziergang.de

Ich freue mich sehr darüber. Sie saß zuerst auf einem Blatt, aber dann kam sie zu mir auf die Hand geflogen. Da wir sie schon einige Jahre bei uns im Garten haben, wollte ich sie schon immer fotografieren und jetzt hat es geklappt. Sie scheint den körperlichen Kontakt zu suchen. Ich denke, sie mag das Salz von der Haut. Bei diesen Temperaturen ist das nicht verwunderlich. Manche Schmetterlinge haben das auch schon gemacht.

Sie tat mir den Gefallen und schloss ihre Flügel. Ein kleines Fotomodell? Nein, sicher nicht, aber mein Handballen hatte es ihr angetan.

Gestern konnte ich beobachten, dass sie seitlich laufen kann. Da saß sie bei meinem Enkel auf dem Bein.

8.06.15

Auf dem Balkon

"Unsere" Eichhörnchen könnte man ja stundenlang beobachten.

Dieses stellte sich zuerst an die Schiebetür, mit den Vorderfüßen auf den Rahmen, und sah ins Zimmer. Vielleicht wollte es etwas haben? Kein Problem. Das Stück Brot legte ich auf den Stuhl, während das Eichhörnchen mir dabei vom Balkongeländer aus zusah. Als ich wieder weg war, sprang es auf den Stuhl und schnüffelte erst einmal an dem Brot.

 

Wie man sieht, schien es dem Eichhörnchen  zu schmecken. Ein kleines Stück ließ es aber dann doch liegen. Vielleicht für ein anderes?

Mal sehen, wann es wieder kommt.

Der gewöhnliche Bienenkäfer

Diesen gewöhnlichen Bienenkäfer habe ich am Wegrand entdeckt.

Im Gegensatz zu dem zottigen Bienenkäfer sieht man ganz deutlich, dass die letzte schwarze Querbinde die hinterste Flügelspitze berührt.

Ja, man muss eben immer ganz genau hin sehen. So auf den ersten Blick kann man es kaum feststellen, aber das Foto bringt dann doch Licht ins Dunkle.

Streifenwanze

Die hatte ich wohl schon bei Heiko Bellmann im Insektenführer gesehen, aber nicht in der Natur.

Die Streifenwanze flog im Garten genau in meine Richtung und landete zwischen den Gänseblümchen. Als ich sie fotografieren wollte, flog sie natürlich weg in einen Strauch. Ja, so ist es, wenn man nicht schnell genug reagiert. Aber egal, ich habe sie dann in dem Strauch entdeckt. Dort fing sie an sich zu putzen.

Diese Wanze gehört zu der Familie der Baumwanzen. Wie man erkennen kann, ist ihr Schild ziemlich kräftig. Sie tat mir den Gefallen und drehte sich einmal um, so dass ich den Kopf auch sehen konnte.

Ich hatte gelesen, dass sie giftig ist. Deshalb habe ich die Suchmaschine bedient, um mehr darüber zu erfahren. Es macht jetzt wenig Sinn, wenn ich das alles abschreibe, deshalb hier die Webseiten:

Natur-Lexikon - Streifenwanze

und hobby-garten-blog.de

 

 

Ich sehe rot

Bei dieser Pflanze sieht man rot.

Es handelt sich dabei um ein Mohngewächs, dass immer wieder ein Farbfleck im Garten ist.

Bis zu 1m kann der Mohn hoch werden. Es ist der Türkische Mohn. Seine Blätter erinnern mich an die der Distel, aber nur, wenn er zu wachsen beginnt.

 

Bei ihm sind die Stängel sehr kräftig, so dass er auch etwas Wind aushält.

Mit einem blauen Himmel im Hintergrund könnte man ihn als Wetter Bild verwenden.

Verünglückt

Und wer war dran schuld?

Der Eichelhäher kam angeflogen. Es gab einen Schlag an der Schiebetür und davor blieb eine junge Meise mit gespreizten Flügeln sitzen. Und nun?

Ich mag zwar Vögel, aber ich habe immer Angst sie anzufassen. Nicht vor den Vögeln selbst, sondern ich denke, dass ich sie vielleicht irgendwie nicht richtig anfasse.

Stell` dich nicht so an, dachte ich und nahm sie in die Hand. Vorsichtig habe ich die Flügel wieder in die richtige Richtung gebracht. Sie wollte dauernd die Augen zu machen. Oh je, mir war schon ganz elend. Zum Glück öffnete sie ihre Augen wieder und ich dachte, jetzt kann sie ja gleich wieder weg fliegen. Mir war inzwischen kalt geworden, weil ich vor Schreck keine Jacke angezogen hatte.

Sie saß mittlerweile auf meinem Finger. Hoffentlich kommt bald die dazu gehörende Meisen Mutter, dachte ich, aber alle die so aussahen flogen vorbei.

Es wurde schon schummerig und mir war jetzt richtig kalt. Da ich mir keine Erkältung einfangen wollte, setzte ich die kleine Meise einfach auf einen Stuhl. Na ja, vielleicht hoffte ich ja auch, dass sie weg fliegen würde, aber als ich zurück kam, saß sie noch da.

Es verging die Zeit und irgendwann flog sie dann doch auf einen Ast. Allerdings war dieser für Katzen sehr zugängig. Vielleicht kommt ja keine, dachte ich und ging zurück ins Zimmer.

Wer mich kennt weiß, dass ich auf jeden Fall noch einmal nach ihr sehen würde. Nach einer Stunde saß die Meise aber immer noch an der gleichen Stelle, doch ich sah ein Elternteil von ihr weg fliegen. So wartete ich noch einen Moment, es kam noch einmal eine Meise und dann flogen sie zusammen weg. Mein Abend war gerettet.

Den Eichelhäher trifft keine Schuld. Er wollte nur an den Meisenknödel-

Unglaublich, ...

dass es so lange Würmer gibt.

Auch wieder so etwas, was ich noch nie gesehen habe. Er lag auf einem Gras Weg und war leider schon tot.

 

Eigentlich fotografiere ich keine toten Tiere, aber bei diesem habe ich eine Ausnahme gemacht.

Per Bandmaß kam heraus, dass er gut 2,60m lang ist.

Zweiter Teil

Das ein Eichhörnchen gut klettern kann  ist keine Frage, aber was danach kam, war schon beinahe unglaublich.

Da Eichhörnchen zu den Allesfressern zählen, ist das Vogelfutter eben auch interessant für sie.

 

 

Als es dann aber so da hing, musste ich doch einmal schmunzeln. Das hatte ich so auch noch nie gesehen.

 

Wer jetzt sagt, die Meisen Knödel Fotos seien genug, den muss ich enttäuschen. Es sind Aufnahmen von Tieren, die sonst nicht an einem Meisen Knödel zu finden sind.