Die Elster...

gehört zu den Rabenvögeln. Meist hört man sie schon von weitem schreien, bzw. schäckern. Fotografieren lässt sie sich nicht so gerne. Selbst hinter der Scheibe darf man sich kaum bewegen.

Diese kleine Elster wollte ins Vogelhaus, aber das war noch besetzt. Etliche Versuche hinein zu kommen waren vergeblich, denn das Eichhörnchen ließ sich nicht stören. Deshalb wartete die kleine Elster auf Hilfe und die kam auch sehr bald.

Mutter Elster schaffte es, das Eichhörnchen zu vertreiben.

 

 

Sie ergatterte ein paar Sonnenblumenkerne, flog auf das Vogelhaus zu der jungen Elster und versorgte sie.

Elstern fressen nicht nur junge Vögel, sondern sie ernähren sich auch von pflanzlicher Nahrung und Insekten, aber auch von Aas.

 

 

Ich hatte mich sehr gewundert, dass sie mich entweder nicht bemerkt oder einfach ignoriert hatten. So richtig mag ich sie nicht, auch, wenn sie sehr schön aussehen. Schon oft habe ich gesehen, dass sie junge Vögel im Schnabel hatten. Sie leben aber bei uns in der näheren Umgebung und so ist sie letztendlich auch willkommen.

Zum Schluss saß Mutter Elster noch eine Weile auf dem Zaun.

Ja, irgendwann muss eine Mutter auch einmal ausruhen.

 

23.05.15

Hummelnestmotte

Wenn man das Wort "Motte" hört, dann ist man nicht gerade begeistert. Allerdings hat diese nichts mit der uns bekannten Motte zu tun. Diese hier gehört zu der Familie der Zünsler, also in die Ordnung der Schmetterlinge.

Wie ihr Name schon sagt, findet sie ihre Nahrung in Hummel-oder Wespennestern. Dort fressen sie die Waben oder auch die Abfälle.

Sie ist demnach ein Feind dieser Insekten.

19.05.15

Asiatischer Marienkäfer

Viele kennen ihn vielleicht nur in gelber Ausführung, aber dieses ist ein roter.

Sein Erkennungsmerkmal ist das M, das auf dem Halsschild zu sehen ist.

Wenn ich mich nicht verzählt habe, dann hat dieser 14 Punkte.

 

Er saß auf einem Hibiskus, direkt vor seiner Nahrung.

Ja, bei uns funktioniert die Natur. Wir haben dieses Jahr unheimlich viele Blattläuse, aber darüber  braucht man sich keine  großen Sorgen machen. Die bis jetzt gesehenen Marienkäfer Arten können sehr viele Blattläuse vertilgen. Bis zu 270 am Tag.

19.05.15

Scharlachroter Feuerkäfer

Er kommt etwas zu früh, denn seine Zeit beginnt theoretisch erst im Juni.

Hier sitzt er auf einem Blatt der Schmetterlingshortensie. Ein richtig schöner Farbkontrast. Mir hat es natürlich gefallen, dass wir zwei Arten der Feuerkäfer haben. Und das innerhalb von einem Tag.

Er ist ca. 4 mm größer als der Rotköpfige Feuerkäfer. Also 14-18mm.

Er blieb ziemlich lange sitzen, so dass ich auch sehen konnte, dass seine Unterseite schwarz ist. Zwischendurch juckte es ihn wohl, denn seine vorderen Füße waren auf einmal oben zu sehen.

Dann hatte er von mir genug und flog an die Hauswand. Allerdings nur für einen kurzen Moment und dann war er weg.

16.05.15

Metallfarbener Distelbock

Für ihn habe ich mich entschieden, denn es gibt noch den Weiden-Linienbock, der ihm sehr ähnlich sieht. Dieser kommt aber erst im Juni. Allerdings haben wir Weiden, aber eben auch Disteln. Das war die Qual der Wahl.

Der Metallfarbene Distelbock kam aus einer Holzhütte heraus gekrabbelt. Dort konnte ich ihn aber schlecht aufnehmen, so dass ich ihn auf ein Blatt krabbeln ließ und ihn so auf den Steinplatten besser positionieren konnte.

Ich hatte mir schon immer gewünscht, so einen farbigen Käfer zu sehen. In meinen Bestimmungsbüchern gibt es so viele bunte Arten, aber in der Natur sah ich noch keinen.

Dann war das jetzt ein Glücksfall für mich.

16.05.15

Vierzehnpunkt

Da muss man schon richtig nachzählen!

Der Vierzehnpunkt Marienkäfer saß auf einem Hibiskus Blatt. Bei uns kommt diese Art sehr häufig vor. Oft sind die schwarzen Flecke unterschiedlich angeordnet.

Er ernährt sich ebenso von Blattläusen. Die Ameise neben ihm, nimmt ihm auf jeden Fall nichts weg. Sie ist nur scharf auf die Ausscheidungen.

16.05.15

 Für Nachwuchs wurde dann heute gesorgt.

Wie man sehen kann, gefällt es dem Vierzehnpunkt Käfer auf dem Hibiskus sehr gut.

 

18.05.15

Siebenpunkt

Den kennt sicher jeder unter dem Namen Marienkäfer. Es ist ja auch einer, aber das ist der Familienname.

Man sieht ihn jedes Jahr überall. Auf dem frischen Grün wirkt er natürlich viel besser. Seine Nahrung sind Blattläuse.

Er trägt seine rote Farbe als Warnung für seine Fressfeinde. Natürlich frisst ihn keiner, denn er kann aus seinen Beinen eine bittere Blutflüssigkeit abscheiden. Da könnte man sagen: Einmal und nie wieder.

16.05.15

Heute früh wollte ich die Zeitung holen, aber zuerst war der Fotoapparat wichtiger. An der Garagenwand hing die Larve des Siebenpunkt Marienkäfers. 

Nach ein paar Stunden hing sie immer noch dort. Das war sicher der falsche Ort. Deshalb ließ ich die Larve auf ein Blatt krabbeln und brachte sie ins Grüne. Ja, so bin ich halt. 

21.05.15

Vierfleckiger Kugelmarienkäfer

Wenn man nach bestimmtem Insekten suchen will, dann sind meistens keine da oder man kennt sie eben schon. Es sind also mehr oder weniger Zufallsbegegnungen.

Momentan explodiert die Natur förmlich. Alles blüht und die Insekten kommen hervor. Mit ihnen natürlich auch die Blattläuse in hoher Anzahl. Chemie wird bei uns nicht genutzt, nein, wir halten uns Marienkäfer oder andere Arten, die sie vertilgen.

Da freut man sich doch wenn man sieht, dass dieser Käfer so viel Nahrung findet. Er mag auch Schildläuse. Dann guten Appetit weiterhin.

16.05.15

Na toll !

Auch Käfer können zu Kannibalen werden. Seine Larven neigen dazu, wenn sie keine Insekten finden, die zu ihrer Nahrung gehören.

Es ist der Rotköpfige Feuerkäfer.

Das besondere an ihm ist seine rote Farbe. Selbst der Kopf ist rot. Bei diesem frischen Grün war er deshalb auch nicht zu übersehen.

 

Auf der Unterseite ist er schwarz.

Sein Lebensraum sind Laubwälder. Auf dem Hibiskus schien es ihm aber auch zu gefallen.

Man sieht ihn nicht so oft. Deshalb freue ich mich, dass ich ihn entdeckt habe.

16.05.15

Die oder die ?

Ja, das ist die Frage. Wenn sich Insekten sehr ähnlich sehen, dann kann man sie eben nur schlecht von einander unterscheiden. Dabei geht es entweder um die Baumwanzenfliege oder nur um den Namen: Gymnosoma rotundatum. Auf jeden Fall kann man beide Arten von Mai bis September fliegen sehen.

Dieser Zweiflügler saß auf einmal da. Ich hatte ihn noch nie zuvor gesehen.

Es handelt sich dabei um eine Raupenfliege. Raupenfliegen nennt man auch Schmarotzerfliegen, da sie ihre Larven in sogenannten Wirtstieren deponieren. Das können Raupen, Wanzen oder auch Käfer sein, um nur einige zu nennen.