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Blutzikade

Diese Zikade habe ich auf einem großen Grashalm entdeckt. Da sie sich von mir offensichtlich gestört fühlte, flog sie auf ein Blatt. Das war zum fotografieren wesentlich besser. 

Es ist  die Gemeine Blutzikade, Insekt des Jahres 2009. Zikaden sind Insekten, die an Pflanzen saugen.

Ihr lateinischer Name lautet: Cercopis vulnerata.

Den muss ich dazu schreiben, denn man kann sie auf den ersten Blick mit der Bindenblutzikade verwechseln.

Von der Farbe her sind sie ja gleich, aber an der Rotfärbung kann man sie dann doch unterscheiden, denn die äußeren Streifen der Blutzikade laufen beinahe parallel zu den Flügelspitzen und sie sind gebogen.

Die Streifen der Bindenblutzikade dagegen sind fast ohne Biegung. Beinahe gerade. Während die Gemeine Zikade öfters vorkommt, steht die Bindenblutzikade auf der Roten Liste. Sie gilt als stark gefährdet.

Was für ein Wetter !

Da hatten wir am 12.05.15 doch tatsächlich an der südlichen Hauswand, so gegen 15 Uhr, über 30° im Schatten. Die Luft stand förmlich.

Das konnte irgendwie nicht gut gehen. Unwetterwarnungen waren schon beim HR zu lesen. Aus diesem Grund machte ich den Balkon sturmfest. Tische umdrehen, Stühle zusammen klappen und eben alles auf die Seite räumen, was weg fliegen könnte.

Noch während der hallo hessen Sendung begann es in Frankfurt zu regnen und auch zu hageln. Keine großen Mengen an Hagel, aber immerhin waren die Hagelkörner kirschgroß.

Und wann kommen die zu uns? Etwa eine Stunde später waren sie auf dem Dach von unserem Nachbarn zu sehen. Auch nicht viele, aber immerhin waren sie da.

Es stürmte recht heftig, die Luft kühlte ab.

Gegen 20 Uhr waren es zwei Grad weniger, aber die gefühlte Temperatur war doch wesentlich kühler.

 

Der Tag endete mit einem tollen Sonnenuntergang.

Wie man sieht, sind meine Aufnahmen auch durch den Wind verwüstet worden.

 

 

 

 

Hoppla,

was ist da auf den Tisch geplumpst?

Wir saßen an einem Tisch, unter den Ästen eines Baumes, auf der Starkenburg in Heppenheim. Plötzlich fiel diese Raupe mitten auf den Tisch.

Ich freute mich natürlich sehr darüber.

Es handelt sich dabei um eine Raupe der Pyramideneule. Man kann sie sehr leicht mit der Sphinxeule verwechseln, wenigstens auf den ersten Blick. Es gibt aber doch ein Kennzeichen, das die beiden Eulen Arten unterscheidet.

 

 

Das erkennt man an dem Höcker. Dieser ist bei der Pyramideneule kegelförmig und reicht von dem zehnten Segment  bis zum Ende des Hinterleibes.

Raupen sind in Segmente unterteilt. Insgesamt gibt es davon 14. Der Kopf wird dabei nicht mit gezählt. Von dem ersten bis zum dritten Segment ist es die Brust. Dort befinden sich unten die drei Brustbeine. Die restlichen Segmente sind der Hinterleib.

Ab dem sechsten Segment sind unten 4 Paar Bauchfüße und die Nachschieber befinden sich am letzten Segment, die man auf diesem Bild recht gut erkennen kann.

Ich denke, wir saßen unter einer Gewöhnlichen Esche. Sie gehört zu den Futterpflanzen dieser Raupe.

11.05.15

 

Türe zu,

denn auch dieses Jahr gibt es bei uns eine Mäuseplage. Nun, unseren Mäusen ist es egal, ob sie als Plage eingestuft werden oder nicht, denn es gibt sie in unserer Umgebung. Damit kann ich umgehen, denn schließlich haben wir hier am Rande der Natur gebaut und somit vielen Erdbewohnern den Platz genommen. Irgendwo müssen diese Tiere ja auch leben können.

Es handelt sich dabei um eine Hausmaus. Im Winter kam immer mal wieder eine auf den Balkon, aber nachdem ich alle Blumenkästen entfernt hatte war Ruhe.

Mittlerweile befinden sich im Garten Löcher. Mal kleine und mal größere, die eifrig genutzt werden. Man sagt Mäuse sind hauptsächlich nachtaktiv, aber unsere halten sich nicht daran. Sie laufen auch tagsüber von Loch zu Loch.

Unseren menschlichen Geruch kennen sie offensichtlich, denn sie zeigen keine Angst, wenn sie uns bemerken. Allerdings wittern sie sehr schnell, wenn Gefahr droht. Deshalb war diese Maus auch ganz schnell wieder in einem Mauseloch verschwunden.

Ein Wetterbild...

ist das nun nicht gerade, aber es zeigt ein Eichhörnchen, dass mit dem Wind kämpfen muss.

Momentan kommt es jeden Tag, manchmal sind es auch zwei. Der Größe nach könnten es Geschwister sein.

Dieses wollte sicher seine Standfestigkeit testen, denn bei stärkerem Wind gibt es hier bei uns sicher geschütztere Stellen.

Rehbock

Wenn man abends noch einmal auf den Balkon geht, dann sieht man meistens "nur" Natur, aber irgendwie hatte ich das Gefühl es sieht mich jemand an. Ein Blick nach links und schon sah ich den Rehbock.

Er kaute in aller Ruhe und obwohl er mich gewittert hatte, blieb er ruhig stehen. Das liegt daran, dass sich auch Rehe an uns gewöhnt haben. So dachte ich jedenfalls, aber heute früh war es dann ein wenig anders:

Ich war eigentlich auf dem Weg um die Zeitung zu holen, als ich ein Geräusch hörte. Da es kurz nach 6 Uhr war, konnte es also nur ein größeres Tier sein. Ich lief an die die Ecke des Hauses und sah, dass ein junges Reh vergeblich versuchte über den Maschendraht zu springen. So lief ich wieder zurück und ehe ich mich versah, rannte es fast an mir vorbei, duckte sich blitzschnell und schlüpfte durch den Zaun.

Durch den Zaun? Ja, der hat schon längere Zeit ein Loch. Na ja, eben ein Schlupfloch für Rehe. Das Reh kannte diese Stelle jedenfalls.

5.05.2015

 

Im Mai...

kommen die meisten Libellen zur Welt. Auch wenn man schon zugesehen hat, wie sie aus ihrer Larve schlüpfen, ist es immer wieder aufregend, dieses Ereignis zu sehen. Christine und ich haben vor einigen Jahren 5 Stunden lang am Teich gestanden und zugesehen. Und das bei heftigem Regen. Von daher ist es ja verständlich, dass wir immer wieder nach Libellen sehen.

Diese Jahr war es aber anders, denn die Vierfleck Libelle war bereits geschlüpft. Christine hatte sie entdeckt, aber leider kämpfte die Libelle noch mit ihren Flügeln, die an der rechten Seite oben zusammen geklebt waren.

Sie holte sie samt Blatt an eine andere Stelle, denn am Teich würde sie in diesem Zustand nicht lange überleben. Viele Spatzen finden Libellen lecker.

Nach einiger Zeit löste sich zum Glück die Verklebung und so war sie vorerst gerettet.

Normalerweise...

lebt dieser Käfer ja an Doldenblüten, aber vielleicht war er einfach nur neugierig, ob es bei uns auf dem Balkon auch welche gibt.

Es ist ein Möhrenrüssler. Und wie der Name schon sagt, gehört zu seiner Nahrung die Wilde Möhre, die es fast überall gibt und die auch zur Nahrung von Schmetterlingsarten gehört.

Unser "Erwin", die Raupe vom Schwalbenschwanz, bevorzugte diese Pflanze auch. Ebenso die Gammaeule.

Nicht unverhofft...

trifft man bei der Gartenarbeit auf Ameisen. Seit Jahren weiß man, wo sie sich aufhalten, aber dann staunt man doch, wenn man auf sie trifft. Ich hatte wohl eine Brutkammer erwischt.

Da es etwa 130 Arten bei uns gibt, ist es nicht so einfach sie einer Gruppe zu zuordnen. Das habe ich auch unterlassen, denn diese kleinen Tiere sind sofort zum Angriff über gegangen. Man kann sagen, sie krabbelten an der Hose und vor allem an der Hand. Bei aller Tierliebe, das mag ich nicht gerade.

 

Dennoch habe ich sie eine Zeit lang beobachtet und vor allem den Foto geholt.

In Windeseile brachten sie die Eier in Sicherheit.

Auch wenn keiner Ameisen so richtig mag, sind sie doch auch nützlich. So schichten sie z.B. den Boden um und verbreiten auch die Samen der Pflanzen. Sie sind kein Ungeziefer. Deshalb habe ich diese Kammer auch ganz schnell wieder verschlossen.

Kaum...

hat es ein wenig geregnet, sieht man wieder die Schnecken.

Dieses hungrige Exemplar ist eine Weinbergschnecke. Sie liebt zwar die Wärme, aber wenn es nass ist geht sie gerne auf Nahrungssuche. Das fand ich jetzt nicht so lustig, denn gerade jetzt freut man sich auf blühende Pflanzen, deshalb habe ich sie an eine andere Stelle gesetzt. Wahrscheinlich kommt sie wieder.

Die Weinbergschnecken sind bei uns geschützt, d.h. nach Anlage 1 zur Bundesartenschutzverordnung "besonders geschützt".

27.04.2015